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Immissionen

sind die Emissionen, die auf die Biosphäre (Mensch, Tier, Pflanze, Boden, Wasser) einwirken.

Indirekteinleiter

werden Abwassereinleiter, vor allem Industriebetriebe, bezeichnet, die ihr Abwasser indirekt über öffentliche Kanalisationen und Kläranlagen in die Gewässer einleiten.

Infektionsschutzgesetz

(IfSG). Das "Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen" (Infektionsschutzgesetz - IfSG), das das Bundesseuchengesetz ablöst, ist seit dem 01.01.2001 in Kraft und stellt die Grundlage für die Trinkwasserverordnung dar. In § 37 Abs. 1 wird die Beschaffenheit von Wasser für den menschlichen Gebrauch wie folgt definiert: "... muß so beschaffen sein, dass durch seinen Genuss oder Gebrauch eine Schädigung der menschlichen Gesundheit, insbesondere durch Krankheitserreger, nicht zu besorgen ist."

Infiltration

bedeutet Eindringen, Einsickern (z. B. Eindringen von Oberflächenwasser in den Boden).

Inhibitor

ist eine Substanz, die chemische oder physiologische Vorgänge einschränkt oder verhindert (z. B. Korrosion).

Ionen

sind elektrisch geladene Teilchen, Atome oder Moleküle, die ein- oder mehrfach positiv (Kationen) oder negativ (Anionen) geladen sind, und bei der elektrolytischen Dissoziation auftreten. Beispiel: Kochsalz zerfällt im Wasser in Kationen (Natrium) und Anionen (Chlorid).

Ionenaustauscher

sind Anlagen mit organischen oder anorganischen Substanzen, die es ermöglichen, fast alle Anionen und Kationen aus dem Wasser zu entfernen (siehe auch Enthärtung). Unterschieden werden Kationenaustauscher (Austausch positiv geladener Ionen) und Anionenaustauscher (Austausch negativ geladener Ionen).